Würth Logistics - Neutral. Global. Ideal.

SAP kann jetzt e-dec Export

Pilotbetrieb bei Würth Logistics AG erfolgreich abgeschlossen

Wenn SAP Anwender ihre Aussenhandelsabläufe integriert und weitestgehend automatisiert abwickeln, kommt oft das SAP eigene Modul „Global Trade Service“, kurz GTS, zum Einsatz. Damit die Schweizer Nutzer dieses Moduls bei Ihrer Exportverzollung auch e-dec Export nutzen können, hat ein Projektteam in den letzten Monaten intensiv an der Anpassung des Systems gearbeitet. Dabei mit an Bord war und ist die Würth Logistics AG als Pilotkunde mit hoher Zollkompetenz. Am 4. Mai 2009 wurde der Testbetrieb erfolgreich abgeschlossen.

Schon seit Januar war der SAP GTS bei der Würth Logistics AG im Testbetrieb. Dort ist Roland Loacker, Fach-
mann für Zoll und Aussenhandel, für das Projekt verantwortlich: "Wir sind quasi mit dem GTS-Entwicklungs-
system in den Testbetrieb gegangen. Gemeinsam mit Experten unserer IT-Firma Würth-ITensis und Praktikern aus dem Lagerhaus Landquart haben wir unsere Live-Erfahrung mit dem System in zahlreiche Projektmeetings eingebracht. Und so mitgeholfen, dass der GTS die elektronische Kommunikation mit dem Schweizer Zoll via NCTS und e-dec Export reibungslos bewältigt".

"Die Würth Logistics AG ist ein innovativer Partner, welcher auch das Gesamtbild der logistischen und legislativen Abläufe beim Aussenhandel versteht", erklärt der für die GTS-Anpassung zuständige SAP Projektleiter Christian Weigele. "Primär in der Kommunikation, aber auch bei Themen wie zugelassener Wirtschaftsbeteiligter, den Kontrollmechanismen bei Export und Import oder dem Handling der Sanktionslisten haben die Fachleute aus Chur wichtige Impulse eingebracht! Die denken da meistens einige Schritte voraus".

Die kürzlich von der Eidgenössischen Zollverwaltung bekannt gegebene Verschiebung der VAR-Ablöse auf März 2010 sieht SAP Mann Weigele positiv: "Der Anwender kann sich nun mehr Zeit nehmen für die Entscheidung.“ Und auch einige Punkte würden dadurch klarer werden. So sei beispielsweise die Ablage der elektronischen Veranlagungsverfügung oft ein Thema. Die müsse nämlich mehrwertsteuerkonform im System abgelegt werden. Weigele: „Da hat SAP einen grossen Vorteil: die Daten liegen nämlich direkt im SAP ERP Archiv. Und darauf greift das Finanzbuchhaltungsmodul direkt zu.“

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